Die geeignete Medikation

Ärzte unterteilen eine COPD in der Regel in die vier Stadien mild, moderat sowie schwer oder sehr schwer. Der Schweregrad lässt sich anhand der Lungenfunktion des Patienten bestimmen. Nachdem der Arzt diese ermittelt hat, kann er daraufhin die Erkrankung hinsichtlich ihrer Ausprägung und ihres Verlaufs besser beurteilen. Anschließend kann er ein individuelles Behandlungskonzept entwickeln. Dabei bieten die sogenannten GOLD-Therapieempfehlungen Unterstützung. Das individuelle Therapiekonzept ergibt sich nach einer kombinierten Betrachtung des Exazerbationsrisikos und der Symptomlast.

In der medikamentösen COPD-Therapie ist es wichtig, möglichst gleichzeitig sowohl die Bronchien zu erweitern als auch die zugrundeliegende Entzündung der Bronchien einzudämmen. Dies gelingt mit atemwegserweiternden und entzündungshemmenden Wirkstoffen. Man kann grundsätzlich zwischen einer vorbeugenden Dauer- und einer Bedarfsmedikation unterscheiden. Während eine Dauermedikation täglich in der vom Arzt verordneten Menge und Häufigkeit eingenommen werden sollte, kann die Bedarfsmedikation bei einer akuten Verschlechterung (Exazerbation) helfen, die Atemwege zu erweitern und Ihnen mehr Luft zu verschaffen.

COPD-Grafik medik. Therapie

Schnelle Hilfe bei akuter Atemnot

Therapieziele

Ziel der COPD-Therapie sollte es jedoch immer sein, den Anteil der notwendigen Bedarfsmedikation möglichst gering zu halten.